8 Camping Gadgets, die wir nicht mehr vermissen wollen!

Wohnwagenfamilie

Im Laufe der Zeit hat ja jeder so seine ganz spezielle Packliste mit Dingen für die Campingtour entwickelt, die man auf jeden Fall dabei haben will. *)
Und es gibt trotzdem immer wieder Dinge, die man auf dem Campingplatz bei anderen sieht und sich denkt: „Genial! Das brauchen wir auch!“.

Wir haben euch hier mal unsere Top-8-Liste der Dinge zusammengestellt, auf die wir bei keiner unserer Touren mehr verzichten wollen. Alle diese kleinen Gadgets haben sich bei uns im Campingeinsatz mit Kindern bewährt:

 

#1: Campingdusche

Zurück vom Strand sind die Kinder noch von Kopf bis Fuß voll Sand. „So kommt keiner in den Wohnwagen!“, sagt Mama. Auch, wenn wir ja den Fußboden für sandfreien Urlaub verlegt haben. Mama sagt nein. Punkt.
Die Lösung: Die Kinder (oder auch sich selbst) eben mal schnell draußen am Wohnwagen abduschen.

Diese eigentlich simple Idee einer Campingdusche für 12V hat sich für uns absolut bewährt. Sie wird genauso einfach in den Wasserkanister – oder wahlweise einfach in einen Eimer – gehängt, wie jeder andere Pumpe im Wohnwagen / Wohnmobil auch.
Allerdings noch mit dem Vorteil, dass sie sogar noch mit einem Stecker für einen Zigarettenanzünder ausgestattet ist, was den Einsatzort absolut flexibel macht.
Während Mama also schon das Bad belegt, können die Kids noch schnell abgeduscht werden. Gesehen, für gut befunden, gekauft. Perfekt.

Kleiner Tipp: Die Wassertemperatur ist also abhängig vom Wasser im Kanister. Wer es lieber mit warmen Wasser mag, ist mit dieser Variante der Campingdusche besser dran.

 

#2: Notlicht, Decken- und Taschenlampe

Diese beiden lustigen Freunde haben wir auf unserer letzten Meehrerleben-Tour bei Henry im Vorzelt kennen und lieben gelernt. Dort hingen sie an der Decke (übrigens eines der größten Klappfix-Modelle, die wir je gesehen haben!) als ganz normale Abendbeleuchtung. Aufgefallen sind diese coolen Lampen uns eigentlich nur, weil sie so klasse aussahen, und man erst dachte, dass dort einfache Glübirnen an der Decke hingen.
Dann wurde uns die Lampe gezeigt und wir waren infiziert.

Einfach an die Decke oder einen Haken gehängt, machen sie ein tolles und ausreichendes Innenlicht.
Für den nächtlichen Gang zur Toilette sind sie mit einem Griff abgenommen und dienen als Taschenlampe oder sind abends im Bett als Leselicht optimal. Wenn sie dir dann unterwegs noch in die Pfütz fallen, kein Problem: Sie sind wasserdicht!

 

#3. Stichheiler gegen Jucken und Brennen

Auch diesen coolen Begleiter haben wir im letzten Urlaub an der Ostsee kennengelernt. Unsere Bekannten Rolf & Marianne haben uns den Stichheiler gegen Jucken und Brennen vorgestellt, als sie sahen, dass wir jeden Abend versuchten den Mückenstichen der Kinder mit den üblichen Mittelchen auf den Leib zu rücken, weil sie sich die ganze Nacht lang kratzten.
Rolf zeigte uns die Anwendung am eigenen Mückenstich und nachdem wir das Gerät bei uns selbst getestet hatten, wurde direkt ein eigenes bestellt.

Natürlich hilft der Tiger-Balm auch. Aber gerade bei Kindern kann es schnell mal passieren, dass sie die eingecremte Stelle trotzdem nochmal berühren und sich danach ans Auge fassen.

Mit dem Stichheiler war sofort Besserung da und das Jucken kam nicht wieder. Es soll auch bei Insektenstichen helfen. Allerdings haben wir das – zum Glück – noch nicht testen müssen.

 

#4. Solar-Ladegerät für Handy und Tablet

Im Wohnwagen hat man ja in der Regel Steckdosen und auch über Nacht die Zeit seine Geräte wie Handy, Tablet, etc., die heute einfach dazu gehören, zu laden. Aber gerade für die Zeltcamper ohne Stromanschluss, oder für Tagesausflüge (Strand, Bootstour, etc.) bietet sich diese Solar-Powerbank an, da sie sich eben durch Sonneneinstrahlung die ganze Zeit selbst lädt. So ist man den ganzen Tag lang kabellos glücklich.

Wir nutzen sie am Strand in einem durchsichtigen Zipper-Beutel, aus dem nur das Kabel herausschaut. Funktioniert einwandfrei und es kommt kein Sand in die Anschlüsse.
Alternativ dazu haben wir zwar auch eine normale Powerbank dabei, aber die kommt nur noch für den Notfall zum Einsatz, da sie ja nur eine begrenzte Speicherkapazität hat.

 

#5. Stromanschlusskabel ohne Kupplungen

Auch dieses Gadget haben wir aus der Erfahrung des letzten Urlaubes an der Ostsee heraus gekauft, bei dem wir einige Tage starken Regen hatten und sich dadurch einige Gefahrenstellen bildeten. Ich zeige euch am besten mal das passende Foto dazu, das erklärt einiges:

Verlangerungskabel an CEE-Kupplungen gesteckt

In der Regel hat ja jeder ein Standard-Stromkabel zum Überbrücken der Distanz zwischen Wohnwagen und Verteiler dabei. Dann werden an den jeweiligen Enden die 50-60 cm langen CEE-Kuplungen verbunden, in den Kasten, bzw. in den Wohni damit, fertig.

Das Problem ist, dass jede Steckverbindung immer eine gewisse Schwachstelle darstellt. In diesem Fall eine, die mehr als einmal für Stromausfälle in einigen Wohnwagen in der Nachbarschaft sorgte.

Wohnwagenfamilie Und so kam die Frage auf, warum es kein durchgehendes und sicheres CEE-Anschlußkabel gibt?! Und siehe da: gibt es! Wir haben uns für die 25 Meter Variante entschieden, aber es gibt sie natürlich auch in anderen Längen.

Damit hast du eine durchgehende und sichere Stromverbindung vom Wohnwagen zum Verteilerkasten ohne zusätzliche Kupplungen.

 

#6. Kohlenmonoxidmelder – der Lebensretter

Vor ein paar Wochen kam ich nach einem langen Wochenende auf die Arbeit und vermisste einen unserer sonst zuverlässigsten Kollegen. Er wollte, so sagte er uns am Freitag davor, das schöne Wetter nutzen, um das Wochenende auf seinem Boot zu verbringen. Auf dem wachte er allerdings am nächsten Morgen nicht mehr auf, sondern fand sich im Krankenhaus wieder. Kohlenmonoxidvergiftung!
Schuld war eine Wasseransammlung im Abluftschacht der Heizung. Wie durch ein Wunder hat er überlebt.

In solchen Momenten wird einem klar, wie schnell man selbst in so eine Situation kommen kann. Und wir haben auch noch unsere Kinder mit an Bord.
Aus diesem Grund war für uns sofort klar, dass das Geld für den Kohlenmonoxidwarner genauso gut investiert ist, wie für den (hoffentlich in jedem Wohnwagen verbauten!) Rauchmelder. Vermutlich braucht man die Dinger nie. Aber im Zweifel retten sie dein Leben!

 

#7. Klebstoff – stabil wie eine Schweißnaht

Kennen wir alle: Du hast eigentlich an alles gedacht und selbst das nötigste Werkzeug auf jeder Tour mit an Bord. Und dann geht doch etwas kaputt, das sich weder mit Klebeband, noch mit dem noch-so-guten Sekundenkleber retten lässt.

Die Lösung kam in diesem Fall von einem Campingfreund auf dem Campingplatz Wilsumer Berge. Ein Holländer. Oder sagt man Niederländer? Wie auch immer. Auf jeden Fall kam der auf den Platz gefahren und hatte sich nach einer ohnehin stressigen Anfahrt auch noch die Frontschürze am Auto beim Einfahren auf das Gelände dermaßen zerlegt, dass ein Teil davon schon auf dem Boden schliff. Armer Kerl. Und am Wochenende würde sich sicher keine Werksatt finden, die das reparieren würde.

Um so größer war unser Erstaunen, als wir das Paar am nächsten Morgen im Auto sahen, als sie – mit scheinbar reparierter Frontschürze – zum Einkaufen fuhren.
Ungläubig fragte ich ihn am Nachmittag, wie er das denn gemacht hätte und er zeigte uns sein „holländisches Wundermittel“: Klebstoff, so stabil wie eine Schweißnaht. Genial!

Seit dem Tag habe ich schon unzählige Dinge damit wieder repariert, die bis heute halten. Dinge, die ich sonst wahrscheinlich hätte wegwerfen müssen. Und wenn meine Kinder weinend mit einem eigentlich nicht mehr zu reparierendem Spielzeug vor mir stehen,… dann fängt der Spaß erst an. Papa ist der Größte und kann eben alles. 🙂

 

#8. Magnesium-Feuerstarter

Okay, okay, ich gebe es zu… Man kann – zumindest in den Breiten in denen wir Urlaub machen, auch einfach ein Feuerzeug nehmen um das Lagerfeuer anzumachen.

Aber hey…: Mein Sohn findet es mega cool, wenn der Papa mit diesem Magnesium-Feuerstarter abends das Feuer an“zaubert“. Ist halt ein wenig „back to the routes“ oder „adventure“, wie meine Tochter sagen würde.

Braucht man nicht unbedingt, aber muss trotzdem mit. Macht Spaß. 🙂

 


Das war UNSERE Liste mit den kleinen Dingen, die wir immer gerne mit an Bord haben.
Wie ist es bei euch? Wir freuen uns auf Feedback und eure „must-haves“, ohne die ihr nie verreist. Wir sind gespannt!

Übrigens: Eine tolle „Rundum-Packliste“ für den Campingurlaub mit Kindern hat Outdoorkid hier veröffentlicht.


 

*): Zum Thema „Packliste“ und „Absprache“ müssen wir euch einfach noch eine Anekdote mit auf den Weg geben. Es geht einfach nicht anders, denn wir haben Tränen gelacht. Und auch aus so einer Misere kann man was lernen:

Wir haben sehr gute – schon ältere – Freunde, mit denen wir immer wieder gerne campen fahren. Ehrlicherweise haben wir wahnsinnig viel von ihnen gelernt, uns Dinge abgeguckt und erfahren. Sie waren immer unser Vorbild, weil sie doch stets alles dabei hatten und selbst für die unmöglichsten Situationen vorgesorgt hatten. Ich vermeide jetzt bewusst hier ihre Namen zu nennen. Sie werden es lesen und heute – ebenso wie wir – darüber lachen…

Aber das erzählen wir euch ausführlich in unserem nächsten Beitrag…

 

Eure Wohnwagenfamilie

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